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Förderer und Ko-Produzenten: 

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Initiiert von: 

Kooperationspartner*innen und Veranstaltungsorte: 

Stückwerk e.V. 

"ZUSAMMENFINDEN"

EINE AUSSTELLUNG WANDERT DURCH DIE METROPOLREGION

 

Was wünschen wir uns, für ein gutes Zusammenleben in Vielfalt? Wann fühlen wir uns willkommen? Was bedeutet „Heimat“ und was brauchen wir, um heimisch zu werden? Ist das Leben in Vielfalt bereits alltäglich? Mit diesen Fragen haben sich Museen und Kulturschaffende zusammen mit Menschen unterschiedlicher Herkunft in Werkstätten in Bremen, Delmenhorst, Lohne, Oldenburg und Syke beschäftigt. Ihre Wege zu Antworten führen über die besondere Geschichte der Orte, über die persönlichen Erfahrungen zugewanderter Menschen und über eine intensive Erkundung des Lebensumfelds. Die individuellen Ergebnisse dieser Spurensuche sind vielfältig wie die Gesellschaft. Von ihnen erzählen historische Fotografien und Dokumente, Erinnerungsgegenstände, persönliche Interviews und künstlerische Objekte. Zugleich stellen die Projekte spannende Ansätze vor, wie wir in kulturellen Projekten miteinander entdecken und voneinander lernen können.


Auf den Stationen ihrer Reise soll die Ausstellung weiter wachsen. Machen Sie sie auch zur Plattform Ihrer eigenen Wünsche an das Zusammenleben.

Impressionen aus der Ausstellung in Bremen
Die Stationen:

Industrie Museum Lohne 

Küstermeyerstraße 20 

49393 Lohne 

Tel.: (04442) 730 380 Fax: (04442) 730 381        Mail: info@industriemuseum-lohne.de

Ausstellungszeitraum: 5.8. – 30.9.2018

Im Rahmen der Ausstellung in Lohne veranstalten wir ein Begleitprogramm.

Den Flyer können Sie hier herunterladen

Ansprechpartnerin für die Ausstellung:

Jessica Leffers – europa@oldenburgische-landschaft.de

Hier war die Ausstellung schon:

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

03.06. – 05.08.2018

Das war das Rahmenprogramm.

Museum für IndustrieKultur Delmenhorst

18.3. – 20.5.2018

Das war das Rahmenprogramm.

Kreismuseum Syke 

21.01.2018- 04.03.2018​

Das war das Rahmenprogramm. 

Hafenmuseum Speicher XI Bremen

5.11.2017 – 7.1.2018

Im Rahmen der Ausstellung in Bremen hatten wir auch ein umfangreiches Begleitprogramm (Lesungen, Filme, Konzerte, Diskussionen...) organisiert. Alle Infos dazu hier.

Interview zur Ausstellung mit Jessica Leffers - Bremen Zwei
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Die Ausstellung wird präsentiert von:

Wenn Sie auf dieser Seite weiterlesen, finden Sie eine Beschreibung der Werkstätten und Projekte der beteiligten Museen der Metropolregion Nordwest. Die Wander-Ausstellung ist das gemeinsame Ergebnis dieser Werkstätten.

Industrie Museum Lohne

 
Heimat im Wandel

Sebiha Yilmaz (1. Generation), Ali Yilmaz (2. Generation), Tugce Yilmaz (3. Generation)im Zeitzeugeninterview 2016.

Foto: U. Hagemeier

1966 kamen acht türkische, sogenannte „Gastarbeiter“, aus dem Ort Ballidere nach Lohne, um hier im Moor und dem Lohner Torfwerk zu arbeiten. Heute haben rund 1000 Lohner Mitbürger*innen ihre Wurzeln im Dorf Ballidere. Wie hat sich der massive Wegzug von Menschen aus Ballidere auf den Ort ausgewirkt? Wie hat sich die Stadt Lohne durch die Zuwanderung verändert? Welche Interdependenzen gibt es zwischen beiden Orten? Und was braucht es, aus der Sicht der Migrant*innen, um sich „heimisch“ zu fühlen? An Hand von drei Familien, die über mehrere Generationen hinweg befragt wurden, geht das Industrie Museum Lohne diesen Fragen nach. Kooperationspartner sind der Runde Tisch Lohne, der Heimatverein Lohne und Amasyaspor Lohne.

 

Kontakt:

Industrie Museum Lohne / Ulrike Hagemeier
u.hagemeier@industriemuseum-lohne.de
www.industriemuseum-lohne.de

Kreismuseum Syke

 
70 Jahre Migration in Syke
Wandel spezifischer Orte und Gebäude  durch kulturelle Einflüsse – Kulinarische Migrationsbewegungen in Syke

In dem Kooperationsprojekt zwischen dem Kreismuseum Syke und der Ganztagsschule Syke fungierte das Museum als außerschulischer Lernort, an welchem sich wöchentlich eine Projektgruppe aus Schüler*innen der 9. Jahrgangsstufe traf. Auf einer gemeinsamen Spurensuche galt es die Geschichten von ausgewählten Gebäuden zu erkunden und so die sichtbaren Auswirkungen der Migration im Syker Stadtbild am Beispiel gastronomischer Betriebe aufzuzeigen. Erforscht wurden die ursprüngliche Nutzung der Gebäude anhand von Archivquellen sowie die heutige Nutzung als italienisches, griechisches oder türkisches Restaurant durch persönliche Interviews mit den Inhaber*innen.

Was haben sie für Probleme, wie sind die Beziehungen zu ihren Kund*innen und ihre Hoffnungen für die Zukunft? Von besonderem Interesse war hierbei für die Schüler*innen die Erforschung des Wandels der Esskultur seit der Ankunft und Etablierung der neuen Küchen mittels Umfragen und Interviews. Als Abschluss wurden die durch die Recherchen gewonnenen Ideen für ein zukünftiges Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft von den Schüler/innen kreativ in Szene gesetzt.

Kontakt:

Kreismuseum Syke/ Miriam Schulz
miriam_schulz@gmx.de

www.kreismuseum-syke.de

Recherchen im Stadtarchiv Syke, Foto: Kreismuseum Syke

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

slap – social land art project e. V.

 
Zuhause in der Fremde
Erforschen und Gestalten von Lebenswelten in Europa

16 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 14 Jahren aus verschiedenen Nationen nahmen an diesem Projekt teil. Mit der künstlerischen Methode der ästhetischen Forschung arbeiteten die Kinder und Jugendliche an Themen, die universell erfahrbar, aber regional sehr unterschiedlich sind: Klima/Wetter, Meere/Küste, Tiere, Landschaft.

 

Unterstützt wurden sie dabei von 20 Studierenden der Carl von Ossietzky Universität Oldenburg. Im Landesmuseum Natur und Mensch und auf verschiedenen Exkursionen gingen die Kinder und Jugendlichen auf Entdeckungsreise und erkundeten mit fachpädagogischer Begleitung die Rolle der Natur in der Welt, in der sie leben. Mittels Zeichnung, Fotografie, Film, Linolschnitt und Skulptur wurden die Ergebnisse dokumentiert.

Das Projekt wurde zusätzlich mit Fördermitteln des Kulturbüros der Stadt Oldenburg unterstützt.

Foto: E. Akkermann

Kontakt:

slap – social land art project e.V.

Edda Akkermann
eddaakkermann@web.de
Infos zum Projekt: www.zuhause-in-der-fremde.de

Landesmuseum Natur und Mensch Oldenburg

Dr. Christina Barilaro
c.barilaro@landesmuseen-ol.de

Nordwestdeutsche Museum für Industriekultur Delmenhorst

 
Dialog der Generationen
Lernen aus Migrationserfahrungen

Im „Dialog der Generationen“ initiierte das Nordwestdeutsche Museum für IndustrieKultur Delmenhorst einen Erfahrungsaustausch von Zeitzeugen und Jugendlichen. Persönliche Geschichten von Flucht und Vertreibung thematisieren die dramatischen Umstände des Weggehens und die individuellen Erfahrungen bei der Ankunft am neuen Lebensort. Im Fokus steht neben der zeitgeschichtlichen Erinnerung eine Bewertung der Willkommenskultur, und die Frage danach, welche Verbesserungen in den aktuellen integrativen Maßnahmen sie für heute und die Zukunft für wünschenswert halten.

Die Interviews werden in der Präsentation begleitet von historischen Fotografien und Objekten, die dieses nach wie vor aktuelle Thema veranschaulichen. Kooperationspartner waren das Max-Planck-Gymnasium Delmenhorst und das Integrationslotsenteam Delmenhorst e.V.

Der Leistungskurs Geschichte des Max-Planck-Gymnasiums Delmenhorst befragt Hanna Fischer zu ihrer Flucht aus Ostpreußen, Foto: Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur Delmenhorst

Kontakt:

Nordwestdeutsches Museum für IndustrieKultur Delmenhorst

Bernd Entelmann M.A.
bernd.entelmann@delmenhorst.de
www.delmenhorst.de/kultur-bildung/museum

Kulturladen Huchting

 
100% mensch... 100% huchting

Eine Galerie des ANKOMMENs

100 Menschen - 100 Geschichten

100 Menschen mit Migrationshintergrund, die ein Teil von Huchting sind, weil sie dort leben oder arbeiten, haben sich zusammen mit dem Kulturladen Huchting auf den Weg gemacht, um der Frage „Was gibt mir das Gefühl ANGEKOMMEN zu sein“, nachzugehen.

Das Ergebnis war eine Ausstellung, deren Zentrum großformatige Portraits, mit künstlerisch eingearbeiteten biografischen Fotos und Gedanken, bildeten, die etwas mit dem zu tun haben, was sie heute sind - mit ihren Wurzeln, mit Menschen die ihnen wichtig sind bzw. sie bei ihrem ANKOMMENsprozess unterstützt haben. Hierzu haben sie in Interviews erzählt, was es braucht um ANZUKOMMEN und bis zu welchem Grad ihnen dies gelungen ist. Daraus wurden Audioportraits erstellt, die über Kopfhörer zu hören sind.

Ergänzt wurde die Ausstellung durch kalligrafisch gestaltete Koffer, 100 gelbe Stühle sowie durch interaktive Boxen, die Gelegenheit boten, Rückmeldungen zu dem Gesehenen, Gehörten und Gelesenem zu geben….

Eine Auswahl ist in der Ausstellung „Sehnsucht Europa – Zusammenfinden“ zu sehen.

Quartier gGmbH

 
I’m here!
Jugendliche Flüchtlinge spielen Theater und zeigen Bilder

In dem Projekt „I’m here!“ haben sich jugendliche Flüchtlinge spielerisch mit Identität, Selbst- und Fremdwahrnehmung auseinandersetzen.


Eine Foto- und Theaterwerkstatt bot den jungen Männern einen Raum, die eigene Lebenssituation zu reflektieren und sich mit Formen der Selbstdarstellung zu beschäftigen. Sie lernten dort, unterstützt durch die LehrerInnen der allgemeinen Berufsschule und professionellen KünstlerInnen, kreative Prozesse kennen. Mit künstlerischen Mitteln spielten sie mit der deutschen Sprache, erprobten ihre Möglichkeiten und formulierten Statements. Im temporären Fotostudio entwickelten die Jugendlichen Portraitfotografien und Theaterszenen, die sie zum Abschluss des Projekts präsentierten.

Kulturhaus Walle

 

Im Kontext der uns umgebenden Krisen und der daraus resultierenden globalen Fluchtbewegungen stehen wir heute vor neuen Herausforderungen, um ein gemeinsames Miteinander in und für Europa zu erfinden. Deswegen wurde zum Thema „Europa“ im Bremer Westen im Schuljahr 2016/2017 gemeinsam mit Jugendlichen der Oberschule am Waller Ring und jugendlichen Geflüchteten aus dem Zollhaus (Überseestadt) ein performatives Projekt mit den künstlerischen Genres Theater, Tanz und Fotografie umgesetzt. Das Projekt im außerschulischen Nachmittag schaffte einen künstlerischen Rahmen für Wünsche, Assoziationen und Phantasien zu Europa. Das Projekt wurde vom Kulturhaus Walle Brodelpott produziert. Als künstlerischer Partner wurde die Produktion durch KünstlerInnen von Steptext Dance Projekt und der bremer shakespeare company und einer Fotografin begleitet. Quartier gGmbH begleitete das Projekt als Kooperationspartner.

Die bildkünstlerischen Arbeiten entstanden im Rahmen des Projekts „Europa, was geht!?“ vom Kulturhaus Walle Brodelpott und der Oberschule am Waller Ring und wurden ermöglicht durch „Jugend ins Zentrum! Ein Projekt der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. im Rahmen des Programms „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es ist Teil des Kultur-Netzwerks „Sehnsucht Europa“ und wurde in diesem Rahmen unterstützt durch die „swb-Bildungsinitiative“.

Kontakt:

Kulturhaus Walle Brodelpott e.V.
in Kooperation mit:  Quartier gGmbH und der Oberschule am Waller Ring

​Janine Claßen
j.classen@kulturhauswalle.de

http://www.kulturhauswalle.de

Kulturzentrum Schlachthof

 

Das Bremer Projekt trägt den Titel: 100 Faces – 100 Stories. Ein Interviewteam sprach mit 100 Bremerinnen und Bremern über ihre Grenz-Erfahrungen. Und dabei konnte es um den Grenzübertritt nach England gehen, oder um die Grenze zwischen krank und gesund, einsam und zweisam, Frau und Mutter, zuhause oder auf der Arbeit sein – es gibt viele verschiedene Grenzen. Ein Fotograf machte während der Gespräche Porträtaufnahmen, die später ausgestellt wurden. Mitgemacht haben Erwachsenen jeden Geschlechts und Alters, Menschen unterschiedlicher Herkunft oder Religion, Erwerbslose und Erwerbstätige aus diversen Berufsfeldern, Künstler*innen, Politiker*innen, engagierte Fußball-Fans …

Dem Projekt 100 Faces - 100 Stories liegt die Überzeugung zugrunde, dass Vielfalt und Inklusion wichtige Werte einer modernen Gesellschaft sind, die es zu fördern gilt. Durch die Veröffentlichung der Interviews sollen auch die Besucher*innen der Ausstellung ermutigt werden, das Überwinden von Grenzen als wertvolle Möglichkeit der persönlichen wie der gesellschaftlichen Entwicklung zu sehen.

Präsentiert wurden die Fotos und Videointerviews im September 2016 in der Überseestadt in Bremen, seitdem wandert die Ausstellung durch Deutschland. Ausschnitte und die Projekte der europäischen Partner sind auf der Website zu sehen: http://www.globalgrandcentral.net/activity/exhibition-100-faces-100-stories/

Eine Auswahl der Interviews und Fotos werden in der Ausstellung „Sehnsucht Europa – Zusammenfinden“ präsentiert.

Kontakt:

Kulturzentrum Schlachthof

http://schlachthof-bremen.de

Gibt es gute Grenzen, vielleicht sogar schöne? Oder sind Grenzen immer ein Stoppzeichen: Hier geht es nicht weiter!

Wir wollen darüber sprechen. Grenzen sind derzeit in aller Munde. Gemeint sind in der Regel die Außengrenzen Europas, die für die meisten Flüchtlinge zum unüberwindbaren Hindernis geworden sind.


Doch abgesehen von der aktuellen politischen Situation haben Grenzen schon immer eine gewisse Faszination ausgeübt, weil sie ein Hier und ein Dort definieren. In dem großen europäischen Kulturprojekt „Europe Grand Central“ beschäftigen sich sieben Organisationen in sechs Ländern mit diesem Phänomen. Der Titel nimmt Anleihen bei dem berühmten New Yorker Bahnhof „Grand Central Station“, durch den täglich eine halbe Million Menschen passieren. In Deutschland ist das Kulturzentrum Schlachthof der Partner, in dem EU Projekt.

Kleine Überschrift
100 Faces – 100 Stories