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Workshoptag am Samstag, den 2. Dezember 2017 11:00 - 18:00

Hafenmuseum Speicher XI

Künstler*innen aus aller Welt, die in Bremen ein neues Zuhause gefunden haben, bieten mit Unterstützung der Bremer Volkshochschule Schnupperkurse für alle interessierten Bremer*innen in ihren jeweiligen künstlerischen Disziplinen an. Das vielfältige Angebot reicht von traditionellem & zeitgenössischem afrikanischen Tanz, Salsa, Dabke & Orientalischem Tanz über Gesang, Gitarrenmusik und Djembe-Rhythmen, bis hin zu szenischem Lesen in englischer Sprache. Schauspieler*innen, Regisseur*innen, Choreograf*innen, Tänzer*innen und Musiker*innen aus den unterschiedlichsten Regionen dieser Welt geben an diesem Tag Einblicke in ihre diversen Kunstformen und teilen ihr wertvolles Wissen und Können mit den teilnehmenden Besucher*innen. Im Fokus steht der Wunsch nach Teilhabe, interkulturellem Austausch und Vermittlung. Der Workshoptag ist als Pilotprojekt für die Etablierung einer zukunftsgerichteten, dauerhaften SEHNSUCHT EUROPA ACADEMY in Zusammenarbeit mit der Bremer Volkshochschule konzipiert. Die SEHNSUCHT EUROPA ACADMY ist Teil der Kulturinitiative "Sehnsucht Europa“ - einem künstlerischen Projekt von Teilhabe und Teilgabe, das Fragen von Herkunft und Zugehörigkeit, von Eigenem und Fremdem mit der „Weltsprache Kunst“ und einem offenen Blick auf die historischen und lokalen Perspektiven neu verhandelt. Was ist die gemeinsame „Sehnsucht Europa“ derer, die schon lange hier leben und derer, die neu hinzu kommen?

Die Teilnahme an den Workshops ist kostenfrei.

Vorerfahrungen sind nicht erforderlich.

(Ausnahme: Gitarrenworkshop für Fortgeschrittene)

Anmeldung bis zum 01.Dezember 2017 erbeten unter: office@steptext.de oder telefonisch: 0421-704216

Eine Anmeldung für mehrere Workshops im zeitlichen Verlauf ist möglich

Detailinfos zu den Workshops siehe unten.

Das komplette Programm als PDF

zum Runterladen gibt es hier.

Ausführliche Beschreibungen der Workshops und Infos zu den Dozent*innen

Dialogue du corps Afro-African Dance 
KOSSI-SÉBASTIEN AHOLOU_WOKAWUI (Togo) – Tänzer
 

Afro-African Dance ist ein zeitgenössischer afrikanischer Tanzstil; ein Zusammenspiel aus traditionellen Tänzen aus Westafrika, westlichem zeitgenössischen Tanz sowie Tanzelementen der Karibik, vornehmlich aus Haiti und Kuba. Getanzt wird mit einem freien Körper, einem offenen Geist und fließenden Bewegungen. Diese Technik versteht sich als Dialog mit dem Kosmos und der Natur und basiert auf der Verwurzelung mit dem Boden, der Atmung und Beweglichkeit der Wirbelsäule. Gleichzeitig bilden Energie, Rhythmus, geerdete Bewegungen und Hebungen, klassische Elemente aus dem afrikanischen Tanz und Improvisation die Basis für Afro-African Dance.

In Togo geboren, absolvierte Aholou-Wokawui seine Ausbildung in traditionellem und zeitgenössischem afrikanischen Tanz sowie Modern- und Jazztanz bis 2005 in den Ensembles Cie Woenyo, Cie Sojaf und Cie Brin de Chocolat. Seine tänzerische Laufbahn verfolgte er in zahlreichen Kollaborationen und choreografierte ab 2006 eigene Stücke, die in Togo, Benin und Dänemark präsentiert wurden, sowie Abende mit der Varieté-Sängerin Vanessa Worou. Er nahm u.a. an Fortbildungen mit Stephanie Tiersch (D) und Alexandre Castres (F) teil, an Programmen der École des Sables im Senegal und an dem Projekt „The March“ in der Alliance française in Accra, Ghana, das vier westafrikanische Choreografen vereinte. Zudem arbeitete er als Dozent an der Universität, am Französischen Gymnasium und am traditionellen Ballett von Lomé, Togo, sowie 2013 am Théâtre National d’Haïti. Seit 2012 in Bremen wohnhaft, tanzte er u.a. in HUMAN CR-EDITS von Augusto Jaramillo Pineda, sowie in den interkontinentalen Produktionen HOMESCAPES und BOXOM von Helge Letonja, übernahm 2016 einen Part in dessen Neufassung von THE DESERT und wirkte als Tänzer in ZWEI GIRAFFEN TANZEN TANGO – BREMER SCHRITTE mit. Für OUT OF JOINT knüpft er an seine vielen tänzerischen Erfahrungen in transkulturellen Ensembles an. Zu seinen jüngsten Engagements zählt eine Kooperation mit dem Choreografen Dan Tchekpo aus Benin, sowie die transdisziplinäre Performance URBAN BODIES PROJEKT der mexikanischen Choreografin Yolanda Gutiérrez, die beim Theater der Welt 2017 in Hamburg zur Uraufführung kam.

THE DAILY COLOURS OF SALSA DANCE

Während des Workshops begibt sich Mariandreina Baasch gemeinsam mit den Teilnehmer*innen auf eine Reise in die Welt des Salsa. Für die ausgebildete Tänzerin, die ursprünglich aus dem Ballett kommt, ist Salsa ein Ausdruck von Lebensfreude und ein alltäglicher Begleiter. Diese Leidenschaft möchte sie mit den Teilnehmer*innen teilen. Dabei steht nicht die Technik der Schritte und Bewegungsabläufe im Fokus, sondern das Ziel, diesen besonderen Tanzstil mit dem eigenen Körper und seinen Sinnen zu erfühlen und ein Gespür für die Musik und den Rhythmus zu entwickeln.

MARIANDREINA BAASCH GUARDIA (Venezuela) – Tänzerin, Architektin

1988 in Valencia (Venezuela) geboren, Mariandreina Baasch Guardia studierte Architektur an der Simón Bolívar Universität in Caracas. Von 2011 bis 2015 arbeitete sie als Architektin im Architekturbüro Baasch Guardia y asociados und gewann mehrere Ideen- und Architekturwettbewerbe. 2014 gründete sie den Verein CambiArte Venezuela und war im Jahr darauf als Gastprofessorin für Architekturdesign an der Simón Bolívar Universität tätig. Derzeit macht sie ihren Master in Integriertes Design „Material und Technologie“ an der Hochschule für Künste Bremen. Mariandreina Baasch ist darüber hinaus ausgebildete Tänzerin und stand in zahlreichen Ballett- Luftakrobatik und Jazztanzstücken auf der Bühne.

KIAN-ZO – EXPRESSION DES ARTS

Jean-Baptiste Gama lädt zu einem traditionellen Tanz- und Trommelworkshop in Verbindung mit Gesang aus der Elfenbeinküste (Westafrika) ein. Im ersten Teil des Workshops steht der Gesang und das Musizieren mit den Trommeln im Fokus und im zweiten Teil traditioneller Tanz aus Westafrika. Beide Teile werden mit einem abgestimmten Aufwärmprogramm für Stimme und Körper eingeleitet.

 

Bitte geben Sie bei der Anmeldung mit an, ob ein eigenes Instrument mitgebracht werden kann.

JEAN-BAPTISTE GAMA (Elfenbeinküste) – Tänzer, Musiker, Schauspieler

Jean-Baptiste Gama ist Mitbegründer der Formation „ProAfrika“. Er absolvierte eine Ausbildung zum Tänzer in der Hauptstadt Abidjan und begann neben dem Tanz verschiedene Instrumente zu erlernen. Im Jahr 2008 leitete er als Choreograf eine Tanzgruppe auf einer Tour durch Europa und entschied sich daraufhin in Deutschland zu bleiben. Hier schloss er eine Lehre zum Handwerker ab. In erster Linie ist Jean-Baptiste Gama jedoch Tänzer, Sänger und Schauspieler. Derzeit ist er als Schauspieler und Musiker in folgenden Theaterstücken der bremer shakespeare company auf der Bühne zu erleben: WASSERGERÄUSCH, SIND WIR ESEL ODER PEDANTEN und WAS IHR WOLLT.

Grounded. An English play about Feminism and War. Reading and Discussing Together.

Anhand des Monologs GROUNDED des vielbeachteten zeitgenössischen amerikanischen Autors George Brant steht das szenische Vorlesen eines englischsprachigen Theaterstückes im Zentrum des Workshops. Artikulation, Stimmvolumen, Tempo, Stimmfärbung und Atmung werden als zentrale Techniken des szenischen Lesens behandelt. Im zweiten Teil des Workshops erfolgt eine inhaltliche Auseinandersetzung mit dem gemeinsam gelesenen Text: Der Monolog wirft gleichwohl ethische, (gesellschafts-)politische, und philosophische Fragen auf und lädt zu kontroverser Diskussion ein. Die Diskussion erfolgt zweisprachig in deutscher und englischer Sprache

LINNEA GEORGE (USA) – Schauspielerin, Regisseurin, Schauspieltrainerin

Im zarten Alter von 10 Jahren bestieg Linnea Georges in dem Musical THE MUSIC MAN erstmals die große Bühne. Sie studierte Schauspiel in Chicago und Los Angeles, sowie bei Richard Seyd in San Francisco. Seither folgten Engagements als Schauspielerin, Regisseurin, Choreografin, Drehbuchautorin und Musikerin in mehr als 75 Theater-/Musical-/Opernproduktionen. Als Schauspielerin war sie u.a. in der Rolle der Katharine in Shakespeares’ Henry V, als Queen Aggrivain in Once Uppon a Matress oder als Charlotte in Private Fears in Public Places zu sehen.

Darüber hinaus ist Linnea George als Trainerin für Schauspieler und

(Opern)Sänger tätig. Ihr Schwerpunkt liegt hierbei in der Vermittlung einer neuen Methode des Textlernens „The Trigger Approach“, sowie des Texterinnerns „Memory Work“.
Linnea Georges lebt mit ihrem Ehemann und ihrer Tochter in Bremen.

GITARRENWORKSHOP FÜR ANFÄNGER

Während des Schnupperkurses für Teilnehmer*innen ohne Vorerfahrung werden erste Kenntnisse mit dem Instrument erlernt: Wie halte ich die Gitarre? Welche Akkorde gibt es und welche Techniken? Zahlreiche Übungen und das gemeinsame Ausprobieren führen an das Instrument und seine Besonderheiten heran.

 

Bitte geben Sie bei der Anmeldung mit an, ob ein eigenes Instrument mitgebracht werden kann.

GITARRENWORKSHOP FÜR FORTGESCHRITTENE

Nach einer Einführung über die verschiedenen Gitarren-Riffs und Akkorde stehen drei Spieltechniken im Fokus des Workshops: Arrpegios Technique, Legato Technique und Biegen Technique. Zu jedem Themenblock werden bekannte Stücke der Rock- und Popgeschichte gemeinsam erprobt, wie z.B. Smoke on the water von Deep Purple oder Nothing else matters von Metallica. Abgerundet wird der Workshop mit einer offenen Impro-Session.

 

Bitte geben Sie bei der Anmeldung mit an, ob ein eigenes Instrument mitgebracht werden kann.

ALADDIN HADDAD (Syrien) – Gitarrist

Bereits im Alter von 7 Jahren nahm Aladdin Haddad seine ersten Gitarrenstunden, schrieb sich in die Musikschule von Damaskus ein und gewann mit 12 Jahren den ersten Nationalen Gitarrenpreis in Syrien. Es folgte ein Bachelorstudium (2005-2010) an der Hochschule für Musik in Damaskus und ein Masterstudium (2014- 2017) der Klassischen Gitarre an der Hochschule für Künste Bremen unter Pia Gazarek-Offermann. In Masterclasses renommierter Gitarristen, wie z.B. José María Gallardo Del Rey, Sérgio Assad,

Judicaël Perroy oder auch Thomas Offermann bildete er sich stetig weiter fort und ist seit 2010 auf zahlreichen internationalen Bühnen zu erleben: im Nationalen Bibliothekstheater (Damaskus, Syrien), Al Adrina Theater (Beirut, Libanon), SalaBalowa ZSEU (Zychlin, Polen), Theater Bremen, Bellevue di Monaco/Münchner Kammerspiele und viele mehr. 2016 stand er für die Premiere der Operette Clivia mit dem Städtischen Orchester Delmenhorst auf der Bühne. In jüngster Zeit entwickelt Haddad ein neues Programmkonzept, das verschiedene Musikstile miteinander verbindet und in einer Konzertserie mit dem Titel „New Dimensions“ und einem Albumprojekt mündet, dessen Veröffentlichung für 2018 geplant ist. Haddad spielt auf einer Zederngitarre von Luthier Adrian Heinzelmann. www.aladdinhaddad.com

LA TRANSFORMACIÓN DEL CUERPO – Tanztheater

Ausgehend von dem Bild, dass sich ein Körper in unterschiedliche Elemente und Materialitäten verwandelt, erkundet der Workshop die Ursachen und Auswirkungen dieser Transformationen auf die Bewegungen und das Empfinden im eigenen Körpe. Wie bewegt sich ein Körper aus Wasser? Welche Auswirkungen hat es auf meine Bewegungen, wenn ich mir vorstelle, mein Körper bestünde aus Steinen - als Sinnbild für all die Lasten, die ich im Alltag zu tragen habe. Was passiert in dem Aufeinandertreffen eines Körpers aus Luft und eines Körpers aus Feuer? Welche Prozesse sind involviert und was erfahren wir durch das Spielen mit Verwandlung über uns selbst? Anhand von tänzerischen Improvisationen, lädt der Workshop zu einer gemeinsamen Entdeckungsreise durch die Bewegungslandschaft des eigenen Körpers ein.

AUGUSTO JARAMILLO PINEDA – Choreograf, Tänzer, Schauspieler und Jugendtanztheaterleiter

Augusto Jaramillo Pineda absolvierte seine künstlerische Ausbildung in Kolumbien, wo er ab1990 an zahlreichen Theater- und Filmproduktionen mitwirkte. Zusammen mit weiteren Bühnenkünstlern gründete er dort in Medellín, Antioquia, die Gruppe Teatro La Hora 25 und war mehrere Jahre als Dozent für zeitgenössischen Tanz an der Universität EAFIT tätig. Nach zahlreichen Auftritten auf internationalen Festivals, führten ihn Engagements an das Moks Theater und das Theater Bremen. Seit

2002 arbeitet er dort vor Ort vor allem mit steptext dance project, wo er als Tänzer, Schauspieler und Choreograf an und in vielen Produktionen mitwirkt/e, und leitet dessen vielfach auch international vernetztes Jugendlabel young artists. Mit den jährlich erarbeiteten Bühnenproduktionen zu aktuellen Themen knüpft Jaramillo Pineda an die Erfahrungswelten der Jugendlichen aus unterschiedlichen kulturellen und sozialen Kontexten an. Ausgehend von den persönlichen Talenten und Bewegungsvokabularen der jungen Akteure entwickelt er eine individuelle Tanztheatersprache, die verschiedene Tanzstile mit Schauspiel, Improvisation und Rollenentwicklung verbindet. Seine Tanztheaterkunst kreist oft um Grundfragen menschlicher Existenz und mythologische Figur(ation)en, verknüpft Trash und Tiefgang, Sinnlichkeit, Seele und Humor. U.a. schuf er das von euro-scene Leipzig prämierte Solo zu Frida Kahlo A ÚN RESPIRO...Y? und die Trilogie LUZBEL, THANATOS und ADONAI. Sein neuestes Tanztheaterstück LEANDRA – CROSS OVER IDENTITY, das er in Zusammenarbeit mit Carola Martínez Bandera, Leiterin des Teatro La Hora 25 realisierte, wurde am 31. August 2017 in Bremen uraufgeführt.

TRADITIONELLE ARABISCHE TÄNZE (DABKE & ORIENTALISCHER TANZ/BAUCHTANZ

Dabke (دبكة) ist ein traditioneller Volkstanz aus der Levante-Region. Praktiziert wird dieser Tanz im Libanon, in Jordanien, im Irak, in Syrien und in Palästina. Eine besondere Bedeutung nimmt die Dabke bei gesellschaftlichen Feierlichkeiten, wie etwas Hochzeiten, Familienfeiern etc. ein. Es ist ein Reihentanz, der verschiedene Schrittfolgen umfasst und in unterschiedlichen Tempi getanzt wird. Der orientalische Tanz, im Volksmund auch als Bauchtanz bekannt, ist dagegen ein Solotanz, der sich durch isolierte Bewegungen einzelner Körperregionen auszeichnet.

Während des Schnupperworkshops werden die Grundschritte der Dabke und des Orientalischen Tanzes erlernt und erste Kurzchoreografien entwickelt.

Roua Reshah (Syrien) – Tänzerin, Schauspielerin, Drehbuchautorin, Journalistin

Roua Reshah (*1984) studierte Schauspiel am Teatro Institute of Dramatic Arts in Damaskus und war von 2003-2007 Ensemblemitglied des Enana Dance Theatre, das Arabischen Volkstanz mit zeitgenössischen Tanzformen verbindet. Von 2010- 2014 arbeitete sie darüber hinaus als Inspizientin für verschiedene Tanztheaterproduktionen von Enana in Doha (Katar) und Dubai (Vereinigte Arabische Emirate). Sie schrieb Drehbücher und für die internationale Buchmesse in Doha und verfasste 2014 zwei

Kindertheaterstücke, die ebendort zur Aufführung kamen. Als Tanz- und Schauspieldozenten leitete sie einen 6-monatigen Tanztheaterworkshop für Kinder. In Bremen stand sie erstmalig mit der Tanztheaterproduktion „PANDORA – Wo sind wir uns verloren gegangen?“ in der Schwankhalle auf der Bühne. Zusätzlich zu ihrer Arbeit als Künstlerin auf und hinter der Bühne absolvierte Roua Reshah ein Studium der Medienwissenschaften und ist als Journalistin tätig. 2016 veröffentlichte sie in der taz das autobiografische Gedicht „Erinnerst du dich noch, Liebster?“.

PERCUSSION / DJEMBE

Die Djembé ist eine einfellige Bechertrommel aus Westafrika, deren Korpus aus einem ausgehöhlten Baumstamm besteht. Mit den bloßen Händen angeschlagen, zeichnet sich das Instrument durch ein umfangreiches Klangspektrum aus. Während des Schnupperworkshops erlernen die Teilnehmer*innen erste Grundkenntnisse im Bespielen des Instruments und probieren verschiedene Rhythmen aus.

Bitte geben Sie bei der Anmeldung mit an, ob ein eigenes Instrument mitgebracht werden kann.

SHERIFFO SANNEH (Gambia) – Percussionist / Djembe-Spieler

In Gambia geboren, erlernte Sheriffo Sanneh von Kind an die traditionellen Lieder und Instrumente der Griots, u.a. verschiedene Trommeln, wie Sabar, Djundjunba, Djembe und Boukarabou. 1994 gründete er in Bakau seine erste eigene Band. Neben seiner Laufbahn als Musiker, gibt er sein Wissen regelmäßig in Workshops weiter und erlernt das Handwerk des Trommelbaus. Seit 2000 lebt er in Bremen und ist bei Sabbar Roots-Percussion tätig, arbeitet im Vertrieb von Percussion-Instrumenten und ist als Live-

Musiker auf Konzerten, bei Straßenfesten und Festivals zu erleben. Er leitet die Trommelgruppe Drum4fun und gibt Trommelunterricht für Kinder und Jugendliche und in verschiedenen sozialen Einrichtungen.