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Der aus dem Irak stammende und heute in Belgien lebende Regisseur und Schauspieler Mokhallad Rasem setzt sich in ZIELZOEKERS (Seelensucher) mit dem Asylzentrum als Ort des Wartens auseinander. Was geschieht, wenn das alte Leben jäh unterbrochen und das neue noch nicht beginnen kann? Basierend auf Interviews und Videomaterial, das mit Bewohner_innen des Asylzentrums in Zemst (Belgien) entstand, bringt Rasem in eindrücklichen Bildern das Leben im Schwebezustand zum Ausdruck – getrieben zwischen dem Heimweh nach der Vergangenheit und der Sehnsucht nach einer noch ungewissen Zukunft. Rasem, (der von 2005 bis 2006 selber in dem Asylzentrum untergebracht war), hinterfragt, wie man diesen paralysierenden Zwischenraum dennoch gestärkt hinter sich lassen kann.

Foto: Kurt van der Elst 

ZIELZOEKERS

Seelensucher

von Mokhallad Rasem

Credits:

Konzept und Schauspiel: Mokhallad Rasem / Video: Mokhallad Rasem, Paul Van Caudenberg

Dramaturgie: Piet Arfeuille

Produktion: Theater Malpertuis / Koproduktion: Rode Kruisopvangcentrum voor asielzoekers Menen, Toneelhuis Antwerpene, cc De Steiger Menen

Dank an: Dienst Noord/Zuid, Menen Dienst Integratie, Menen

Trailer: https://vimeo.com/213981762 

Foto: Kurt van der Elst 

Mokhallad Rasem wurde 1981 als Sohn eines bekannten Schauspielers in Bagdad geboren. Er studierte Schauspiel und Regie und arbeitete u.a. am irakischen Nationaltheater in Bagdad, bevor er aus dem Irak floh und sich 2006 in Antwerpen niederließ.

Mit seinen Inszenierungen – die sich durch eine starke Bildsprache auszeichnen – wurde er zu einer neuen Stimme des flämischen Theaters. In der freien Szene Antwerpens realisierte er u.a. die aufsehenerregenden Produktionen Iraqi Ghosts (2010) und Monde.com (2011).

Seit 2013 ist er Hausregisseur am renommierten Toneelhuis Antwerpen, wo er u.a. mehrere Stücke von Willam Shakespeare erarbeitete. Für seine Inszenierung von Romeo und Julia  wurde er mit dem Young Directors Award der Salzburger Festspiele 2013 ausgezeichnet. In seinem künstlerischen Universum, in dem Künstler*innen unterschiedlicher kultureller Herkünfte und künstlerischer Ausrichtung aufeinandertreffen, liegt der Fokus auf der physischen Präsenz der Akteure auf der Bühne. Thematisch setzt er sich in seinen jüngsten Werken mit gegenwärtigen Lebensrealitäten auseinander.

Aufführung 

Samstag 8. September 

18:00 Uhr 
Ort: Schwankhalle 
Tickets gibt es hier.

 

Tickets unter: 0421 520 80 70 oder ticket@schwankhalle.de, NORDWEST Ticket: 0421- 36 36 36 und online  an allen NORDWEST Ticket Verkaufsstellen. Die Abendkasse öffnet immer 1 Stunde vor Vorstellungsbeginn.